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Staatsoperette
Pirnaer Landstrasse 131
01257 Dresden

Telefon: 0351/20799-0, -21, -29
Telefax: 0351/20799-22

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Bild von Staatsoperette

Die Staatsoperette Dresden blickt mit ihren Vorgängern auf mehr als 225 Jahre Tradition als musikalisches Volkstheater in Dresden zurück. Aufwendige und repräsentative Theaterbauten wie das Alberttheater, das Central-Theater und das Residenztheater begründeten in Dresden eine Tradition, die bis heute fortwirkt. Zeitweilig wurden alle drei Operettenhäuser gleichzeitig regelmäßig bespielt. Nach der Zerstörung Dresdens im Februar 1945 lag das kulturelle Leben am Boden. Doch schon im Sommer 1945 konnten das Komödienhaus und das Central-Theater, wenn gleich an anderer Stelle, ihren Betrieb wieder aufnehmen. Neue Bühnen schossen wie Pilze aus der Erde. Hatte es bis 1945 in Dresden fünf Theater gegeben, waren es im Herbst 1945 mehr als fünfzehn, die dem Bedürfnis des Publikums nach Ablenkung, Zerstreuung und Unterhaltung auf unterschiedliche Weise nachzukommen suchten. Der Theaterhunger schien ungeheuer, und die Behörden zeigten sich großzügig in der Erteilung von Konzessionen. Was an Sälen, Schulaulas, Kinos oder Werkskantinen zwischen Freital und Klotzsche, Cossebaude und Niedersedlitz heil geblieben war, wurde bespielt. In der Goldenen Krone in Kleinzschachwitz hatte sich das Neue Theater etabliert, im Feenpalast in Leuben das Apollo-Theater die heutige Staatsoperette Dresden. Nach dem Umbau des beliebten Gasthofes „Feen-Palast“ in ein Theater wurde am 18. August 1947 das Apollo-Theater in Dresden-Leuben eröffnet. Es war damals der erste Theaterumbau in Sachsen, vielleicht sogar in der ganzen damaligen sowjetischen Besatzungszone. Am 2. Oktober 1947 nahm „Die lustige Witwe“ Besitz von ihrer neuen Wirkungsstätte, dem Apollo-Theater. Dieses Datum betrachten wir als die Stunde Null der heutigen Staatsoperette Dresden.

weitere E-Mailadresse: gunda.wohrstedt@staatsoperette-dresden.de