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Berliner Festspiele
Schaperstrasse 24
10719 Berlin

Telefon: 030/254890
Telefax: 030/25489111

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Bild von Berliner Festspiele

Die 1951 gegründeten Berliner Festspiele stehen für den Dialog mit Künstlern und Künsten aus Europa und der ganzen Welt. Unter ihrem Dach finden über das Jahr verteilt Festivals und Programmreihen statt, die in allen künstlerischen Sparten – Musik, Theater, Tanz, Literatur, Jazz – herausragende Produktionen präsentieren und damit die kulturelle Szene der Hauptstadt bereichern. Sie setzen – ihrem eigenen, über Jahrzehnte erworbenen Ruf verpflichtet – Zeichen im internationalen Kulturaustausch, auch über Genre- Grenzen hinweg und mit Blick auf neue ästhetische Sprachen, ohne die großen Traditionen zu vernachlässigen. Neben den Festivals zeigen die Berliner Festspiele im Martin-Gropius- Bau, dem schönsten Ausstellungsgebäude der Stadt, archäologische und kulturhistorische Ausstellungen und bieten der modernen Kunst und der Fotografie eine Heimstatt. Das vielfältige Programmspektrum wird ergänzt durch literarische Reihen, Vorträge, Diskussionen sowie Wettbewerbe zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Im Kern werden die vielen künstlerisch-thematischen Projekte durch das Prinzip der Offenheit und der Gastfreundschaft zusammengehalten. Die Berliner Festspiele wollen dem künstlerisch Außerordentlichen, aber auch dem noch Unbekannten und Innovativen ein Forum bieten, das sich durch Neugierde und Aufgeschlossenheit auszeichnet. Seit fünf Jahren ist das Haus der Berliner Festspiele ein lebendiges Zentrum für Festivals, Veranstaltungsreihen, Diskussionsforen sowie herausragende Inszenierungen und Aufführungen. Am 1. Mai 1963 wurde der Bau des Architekten Fritz Bornemann als „Theater der Freien Volksbühne“ unter der Intendanz von Erwin Piscator eröffnet. Weitere Intendanten wie Hansjörg Utzerath, Kurt Hübner und Hans Neuenfels schrieben hier Theatergeschichte. Von Beginn an war das Haus Spielort des Theatertreffens. Ab 1992 erhielt das Theater keine Zuschüsse mehr vom Senat und musste 1999 schließlich verkauft werden. Der Bund mietete das Haus an und stellte es den Berliner Festspielen als Theater zur Verfügung. Im April 2001 wurde es als „Haus der Berliner Festspiele“ wieder eröffnet. Heute präsentiert es ganzjährig herausragende Künstler und Künstlerinnen aus aller Welt. Der große Saal mit bis zu 1000 Plätzen, die 2004 eröffnete Seitenbühne mit rund 200 Plätzen, die Kassenhalle und die Foyers sowie die Probe und Unterbühne eröffnen dem Haus immer wieder neue und überraschende künstlerische Orte.